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Wer kann eigentlich helfen?

An Schule gibt es viele Menschen, die Kinder und Jugendliche, Eltern und Familien unterstützen können. Aber wer ist eigentlich für welches Anliegen da?

Hier findest du einen Überblick über wichtige, kostenfreie Beratungs- und Unterstützungsangebote an Hamburger Schulen. 

Beratungslehrkraft

Wobei kann sie unterstützen?
Beratungslehrkräfte sind Ansprechpersonen bei persönlichen, schulischen oder sozialen Problemen. Sie beraten Schülerinnen und Schüler, Eltern und auch Lehrkräfte – zum Beispiel bei Konflikten, Mobbing, Schwierigkeiten beim Lernen oder Schulbesuch, belastenden Lebenssituationen oder Fragen zur weiteren Schullaufbahn.

Für wen?
Für Schülerinnen und Schüler, Eltern und schulische Fachkräfte.

Was macht sie konkret?
Sie führt vertrauliche Beratungsgespräche, unterstützt bei der Klärung von Konflikten, moderiert Gespräche und vermittelt bei Bedarf an weitere Unterstützungsangebote. In Hamburg arbeiten Beratungslehrkräfte außerdem eng mit den Regionalen Bildungs- und Beratungszentren (ReBBZ) zusammen.

Sozialpädagogische Fachkraft

Wobei kann sie unterstützen?
Sozialpädagogische Fachkräfte unterstützen Kinder und Jugendliche insbesondere bei sozialen, persönlichen und familiären Herausforderungen. Sie sind ansprechbar, wenn sich Probleme auf das Verhalten, das Lernen oder den Schulbesuch auswirken.

Für wen?
Für Schülerinnen und Schüler – und je nach Situation auch für Eltern, Lehrkräfte und andere pädagogische Fachkräfte.

Was macht sie konkret?
Sie führen Gespräche, begleiten Schülerinnen und Schüler in schwierigen Situationen, unterstützen bei Konflikten und arbeiten mit Familien sowie anderen Einrichtungen und Beratungsstellen zusammen. Sie sind Teil der multiprofessionellen Zusammenarbeit an Schule und können insbesondere dann unterstützen, wenn schulische und außerschulische Probleme ineinandergreifen.

Inklusionsbeauftragte

Wobei kann sie unterstützen?
Inklusionsbeauftragte unterstützen überwiegend in berufsbildenden Schulen dabei, dass Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Unterstützungsbedarfen gut am Schulalltag und Unterricht teilnehmen können.

Für wen?
Für Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf sowie für Lehrkräfte, Klassenteams und – je nach Situation – Eltern.

Was macht sie konkret?
Sie beraten zu individuellen Unterstützungsmaßnahmen, helfen bei der Klärung von Unterstützungsbedarfen und begleiten schulische Prozesse rund um Inklusion. Dazu können beispielsweise Fragen zu Fördermaßnahmen, Nachteilsausgleich, Hilfsmitteln oder Arbeitsassistenz gehören. Sie unterstützen außerdem Kolleginnen und Kollegen bei der Gestaltung inklusiver Lernbedingungen.

Förderkoordinator/in

Wobei kann sie unterstützen?
Förderkoordinatorinnen und Förderkoordinatoren behalten die verschiedenen Förderangebote einer Schule im Blick und sorgen dafür, dass Unterstützungsmaßnahmen gut zusammenspielen.

Für wen?
Vor allem für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förder- oder Unterstützungsbedarf – und für die Fachkräfte und Teams, die an ihrer Förderung beteiligt sind.

Was macht sie konkret?
Sie koordinieren die verschiedenen Förderbereiche, unterstützen bei der Förderplanung und organisieren die Zusammenarbeit der beteiligten Fachkräfte. Dazu können unter anderem Sprachförderung, Lernförderung, sonderpädagogische Förderung oder Förderung besonderer Begabungen gehören. Sie arbeiten eng mit der Schulleitung und weiteren Fachkräften zusammen und vernetzen die Schule bei Bedarf mit externen Unterstützungsangeboten.

Besonderheit Hamburg:

An Hamburger Grund- und Stadtteilschulen ist eine Förderkoordination seit 2012 verpflichtend; an Gymnasien gibt es bislang keine entsprechende gesetzliche Verpflichtung, auch dort wird die Funktion aber zunehmend eingerichtet.

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